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30 April 2020
ecommerce newsletter 04/2020
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Liebe Kollegin, lieber Kollege, kann eine Smartphone-App Leben retten? Ich verfolge die Debatte um die Gestaltung einer Corona-App mit großem Interesse. Die Big-Player im Geschäft für Smartphone-Betriebssysteme Google und Apple - normalerweise harte Konkurrenten - haben in Rekordzeit gemeinsam eine Programmierschnittstelle (API) entwickelt, die als Basis für Kontakt-Apps dienen soll. Das Interessante dabei: im Gegensatz zu einigen Staaten legen die beiden Konzerne Wert darauf, dass die Speicherung der Daten dezentral und anonym erfolgt (siehe “Welche Tracing-Apps weltweit zum Einsatz kommen” sz.de ). Wie die Schnittstelle funktioniert erläutert der Artikel “iOS und Android: Corona-Tracking-Schnittstelle als Beta” bei heise.de. Auch die deutsche Bundesregierung hatte zunächst auf eine zentrale Datenspeicherung gesetzt, ist aber dann kurzfristig auf die Linie der amerikanischen Konzerne eingeschwenkt und hat nun die Telekom und SAP mit der Entwicklung der App beauftragt sz.de In Großbritannien hält die Regierung weiterhin an einer zentralen Datenspeicherung fest. Von Experten wird diese Entscheidung scharf kritisiert, wie zum Beispiel von Ben Lovejoy in seinem Artikel “It’s no exaggeration to say UK rejection of Apple API will cost lives” 9to4mac.com. Zum einen aus Gründen des Datenschutz, aber vor allen Dingen auch aus technischen Gründen: die zentrale Datenspeicherung verlangt eine ständige Internetverbindung des mobilen Gerätes und wird damit die Batterielaufzeit erheblich verkürzen. Dies wiederum wird laut Lovejoy die Akzeptanz und Nutzung der App und damit auch ihren gesellschaftlichen Nutzen deutlich verringern. Meine persönlichen Bedenken: staatliche Behörden hatten in der Vergangenheit oft leider kein gutes Händchen bei IT-Projekten. SAP und Telekom sind große Unternehmen, aber große Unternehmen sind oft auch schwerfällig. Vielleicht wäre es geschickter die zahlreichen kleineren, aber sehr erfolgreichen App-Entwickler in Deutschland einzubeziehen, die häufig in den Top-Ten der jeweiligen App-Stores vertreten sind. |
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Bild: depositphoto.com |
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Tele-Unterricht und Home-Office
Hier ein paar weitere Werkzeuge und Tipps zu den Themen Unterricht von zuhause und Home-Office:
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Updates Jamando
Die Version 0.7.0 des Tools PrestaCollege wurde bei github.com bereitgestellt. Dieses Update vereinfacht das Einspielen der Jamando-Musterdaten erheblich und strukturiert die Benutzeroberfläche neu. Lesen Sie mehr dazu auf jamando.fitforecommerce.eu |
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Blick ins Netz
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Fortbildungstermine
Aufgrund der Corona-Pandemie finden momentan bayernweit keine Fortbildungstermine statt. Vielleicht bietet es sich aber für Sie an, einen Online-Kurs bei der ALP Dillingen zu absolvieren.
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Das Ende der Kreidezeit
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