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20 October 2022
ecommerce newsletter 10/2022
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Liebe Kollegin, lieber Kollege, Können Sie sich vorstellen, dass Google von der Bildfläche verschwindet? Momentan laufen die Geschäfte zwar gut, trotzdem hat der Suchmaschinen-Primus einige Schwierigkeiten. Im August wurden die Mitarbeiter in einem internen Memo vor möglichen Entlassungen gewarnt siehe t3n.de. Kurz zuvor hatte CEO Pichai Bedenken über die Produktivität seiner MitarbeiterInnen geäußert. Tatsächlich ist es so, dass Google’s Mutterkonzern Alphabet sein Geld hauptsächlich mit Werbung verdient. Neben der Suchmaschinenwerbung (SEA) sprudeln bei Youtube die Werbeeinnahmen, wie die Zahlen von 2021 zeigen (siehe spiegel.de). Immerhin wurde 2021 ein Rekord-Gewinn von 20,6 Milliarden Dollar erzielt. Was Kritiker dem Konzern vorhalten ist, dass Google es in seinen zahlreichen anderen Geschäftsbereichen oft nicht schafft, ein nachhaltig erfolgreiches Geschäft aufzubauen. Im Cloud-Bereich hinkt Google Amazon, Microsoft oder auch Salesforce hinterher (kinsta.com EN). Bei Smartphones und Smartwatches stellt Google zwar das überaus erfolgreiche Android-Betriebssystem bereit, kann aber mit den hauseigenen Hardwareprodukten (wie etwa das Google Pixel) keinen Blumentopf gewinnen (smartdroid.de). Die Zahl der vollmundig angekündigten Zukunftsprojekte bei Google, die dann wieder eingestellt wurden, füllen die Internetseite killedbygoogle.com. 275 solcher eingestellten Projekte werden dort aufgeführt. Jüngstes prominentes Opfer war der Gaming-Streamingdienst Stadia, der nun zum Januar 2023 eingestellt wird. Damit wird neben vielem Geld auch das Vertrauen von Software-Entwicklern und Verbrauchern verbrannt, die es Google nicht (mehr) zutrauen, eine neue, verlässliche Plattform auf die Beine zu stellen. Und auch die Einkünfte aus der Suchmaschinenwerbung sind gefährdet. Datenschutzfreundliche Suchmaschinen-Alternativen sind auf dem Vormarsch und Vorschriften wie die DSGVO erschweren das Werbemodell von Google (siehe z.B. datenschutz-praxis.de). Laut golem.de zahlte Google 2021 12 Milliarden US-Dollar an Apple, nur damit Google weiterhin als Standard-Suchmaschine in iOS-Geräten ausgeliefert wird. Insofern bleibt es also spannend, wohin die Reise bei Google gehen wird. |
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Bild: Martin Kolb |
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Das Ende der Kreidezeit
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